OTC-Analgetika

Nurofen zum Kauen APOTHEKE ADHOC, 01.11.2017 07:50 Uhr

Berlin - Ibuprofen als Kaudragee: Reckitt Benckiser bringt zum November eine neue Ibuprofen-haltige Formulierung für Kinder auf den Markt. Saft war gestern.

Saft, Zäpfchen, Schmelz- und Filmtabletten oder Weichkapseln: von Nurofen sind beinahe alle gängigen Darreichungsformen im Handel. Ab November wird es nun auch ein Kaudragee geben. Es handelt sich um eine orangefarbene, quadratische Weichkapsel aus Gelatine zum Zerbeißen. Die Packung zu 24 Stück kostet 9,97 Euro (Apothekenverkaufspreis).

Das Arzneimittel kann bei Kindern ab 20 kg, entsprechend einem Alter von sieben Jahren, bis 40 kg und zwölf Jahren angewendet werden. Zugelassen sind die Kaudragees zur kurzzeitigen, symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen. Dazu können Zahn- und Kopfschmerzen zählen. Ebenso indiziert ist das Ibuprofen-haltige Arzneimittel zur Behandlung von Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit einer Erkältung.

Dosiert wird nach Körpergewicht. Kinder erhalten in der Regel 5 bis 10 mg/kg KG als Einzeldosis. Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren und einem Gewicht zwischen 20 und 29 kg erhalten dementsprechend bis zu zweimal täglich ein bis zwei Kaudragees Nurofen Orange à 100 mg. Die Tageshöchstdosis beträgt 600 mg Ibuprofen, entsprechend sechs Weichkapseln zum Zerbeißen oder 20 bis 30 mg/kg KG. Bei Bedarf kann im Abstand von sechs bis acht Stunden eine Gabe erfolgen, dabei beträgt der Mindestabstand zwischen den Einzelgaben sechs Stund

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Sanofi will OTC-Sparte verkaufen

Thomapyrin, Mucosolvan & Co.: Zukunft ungewiss»

Kein Kleckern

Desinfektion: Alkohol als Schaum»

Generikahersteller

Von Klinge zu Zentiva»
Politik

BPhD-Bundesverbandstagung

Pharmaziestudenten: Kein Rx-Versand ohne Tele-Apotheker»

Parteitag in Leipzig

CDU diskutiert übers Personal und eRezept»

Zuweisung durch Dritte

Die Lücke in Spahns Rezeptmakelverbot»
Internationales

Wahlkampf in Großbritannien

Corbyn: „Johnson verkauft den NHS an Big Pharma“»

Großbritannien

Ärztemangel: NHS sieht Patienten in Gefahr»

Liberales Dispensierrecht gefordert

Ärzte: „Apotheken-Krise auf dem Land“»
Pharmazie

Ketoazidose

Gliflozine: Risiko bei Operationen»

Multiple Sklerose

Siponimod: Novartis erhält Zulassungsempfehlung»

Nach Studienabbruch: Comeback für Aducanumab

Zulassungsantrag: Antikörper gegen Alzheimer»
Panorama

50 und 100 Jahre in Familienbesitz

Sanacorp-Aufsichtsratschef feiert Doppeljubiläum»

Kassenstudie

Fast zwei Prozent der Schüler mit Diagnose Depression»

ZDF dreht Thriller in Apotheke

Wenn die Offizin zur Filmkulisse wird»
Apothekenpraxis

Kapselzubereitung im Privatkeller

Eilantrag abgelehnt: „Hygienisch untragbare Zustände“»

OTC-Verkauf über Plattform

OLG: Amazon wertet Gesundheitsdaten aus»

Lieferengpass

Gardasil: Außendienst empfiehlt Versandapotheken»
PTA Live

Nahrungsergänzungsmittel

Vitamin D: Aus dem Mangel in die Überdosierung»

Veterinärmedizin

Tierische Hausapotheke: Alles für Hund & Katz»

Bewährungsstrafe für PTA

Jahrelang aus der Kasse bedient: PTA verurteilt»
Erkältungs-Tipps

Hände-Desinfektion

Keine Viren aber trockene Haut?»

Übertragungswege

Verbreitung von Krankheitserregern»

Husten bei Kindern

Pseudokrupp: Lebensbedrohliche Atemnot»
Magen-Darm & Co.

Pro-, Prä-und Synbiotika

Nahrung für die Darmflora»

Darmerkrankungen

Divertikel: Darmausstülpungen mit Risiken»

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Zöliakie: Gluten vs. Darm»
Kinderwunsch & Stillzeit

Wochenbettdepression

Vom Tief nach der Geburt»

Behördengänge

Geburtsurkunde, Krankenkasse & Co. – An alles gedacht?»

Schwangerschaftveränderung

Wenn nicht nur der Bauch wächst»