Grintuss Hustensaft – Verpackung irreführend

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Unterschied zu anderen Phytopharmaka

Aboca betont, dass die Rezeptur von Grintuss sich von herkömmlichen schleimlösenden oder hustenstillenden Präparaten in der Auswahl der Wirkstoffe unterscheide. Der Saft enthält einen pflanzlichen Molekülkomplex aus Harzen, Polysacchariden und Flavonoiden aus Grindelie, Spitzwegerich und Strohblume. Durch diese Substanzen erhält das Produkt mucoadhäsive und schleimhautschützende Eigenschaften.

Bei den enthaltenen Stoffen wie der Polysaccharid-Fraktion aus Spitzwegerich soll es zusammen mit Honig zur Ausbildung einer Schutzbarriere auf der gereizten Schleimhaut kommen. Zudem soll Hustenschleim gelöst werden und der Hustenreiz gemindert werden. Die enthaltenen Flavonoide sollen antioxidativ wirken. Das helfe laut Aboca dabei, die Schleimhäute irritierende freie Radikale zu neutralisieren. Anwendungsgebiete des Medizinprodukts sind somit beide Arten von Husten – produktive und unproduktive Formen können in ihrer Symptomatik behandelt werden.

Gesamtcharakterisierung des Phytokomplexes

Produkte von Aboca enthalten nicht nur reine Titrationen von Wirkstoffen, Pflanzen werden als komplexe Gesamtheit betrachtet – zahlreichen Stoffen in den Planzen werden heilende Wirkungen zugesprochen. Das Unternehmen nutzt eine eigens erarbeitete SOM-Karte (Self Organizing Map/ Komplexitätskarte) um das Wirkspektrum von einzelnen Pflanzenkomponenten zu bestimmen.

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