Einkaufskonditionen

Kohl lässt 5-Prozent-Skonto verbieten Alexander Müller, 01.02.2017 09:56 Uhr

Berlin - Die Konditionen der Apotheker sind juristisch unter Beschuss. Vor verschiedenen Gerichten wird darüber gestritten, ob Einkaufsrabatte gedeckelt sein müssen und wann ein Skonto noch handelsüblich ist. Die Importeure Kohlpharma und Haemato Pharm sind nach einem kurzen gerichtlichen Scharmützel übereingekommen, dass 5 Prozent Skonto aktuell ein falsches Signal sind.

Kohlpharma hatte den Konkurrenten wegen der beworbenen Konditionen abgemahnt und schließlich vor dem Landgericht Hamburg geklagt. Der Beschluss im Eilverfahren erging zwischen Weihnachten und Neujahr. Haemato wurde wegen Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung und unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro verboten, „im geschäftlichen Verkehr Apotheken 5 Prozent Skonto anzubieten“.

Einem Sprecher von Kohlpharma zufolge ist die Sache damit erledigt, Haemato habe die Gerichtsentscheidung anerkannt. Dem Marktführer ging es nach eigenen Angaben dabei nicht darum, einem Wettbewerber die Gewährung attraktiver Konditionen zu verbieten.

Dabei ist Kohlpharma selbst kreativ bei der Konditionengewährung und muss auch Kohlpharma sein Bonusmodell „Clever+“ schon vor Gericht verteidigen. Am 31. August verbot das Oberlandesgericht Saarbrücken (OLG) das Partnerprogramm. Aus Sicht der Richter gehen die Konditionen des Importeurs mit verdeckten Preisnachlässen und einem unechten Skonto über den variablen Teil des Großhandelszuschlags hinaus. Dieser ist bei 3,15 Prozent gedeckelt. Vor Gericht wird weiter darüber gestritten, ob die Gewährung von Skonti mit kurzen Zahlungszielen den Rabatten zuzurechnen und damit relevant für die Frage des Preisrechts sind. Das Verfahren läuft no

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