Großbritannien

Paracetamol gegen Halsschmerzen APOTHEKE ADHOC, 09.02.2018 14:02 Uhr

Berlin - Weniger Antibiotika, mehr Paracetamol: Das National Institute for Health and Care Excellence (NICE) hat im Januar eine neue Leitlinie zur Behandlung akuter Halsschmerzen veröffentlicht. Ziel sei es, die Antibiotikaverschreibungen einzudämmen.

Antibiotika würden zu schnell und zu oft verordnet, obwohl dies aus medizinischer Sicht nicht notwendig sei. „Akute Halsschmerzen werden oft durch einen Virus verursacht. Die Beschwerden dauern etwa eine Woche an“, so die Experten. Außerdem stelle sich bei den meisten Menschen keine Verbesserung durch Gabe eines Antibiotikums ein. Mit diesem Hintergrund hat das NICE einen Leitfaden zur Verschreibungspraxis von Antibiotika bei akuten Halsschmerzen entwickelt.

Die Leitlinie richtet sich vor allem an Ärzte und enthält Empfehlungen zur Therapie und Beratung von akuten Halsschmerzen und wann welches Antibiotikum notwendig ist. Außerdem werden Empfehlungen zur Selbstmedikation gegeben. Im Gespräch sollen Fragen zu den Beschwerden wie etwa zur Verbesserung und Verschlechterung sowie der Dauer beantwortet werden.

Klagen Patienten über akute Halsschmerzen, soll anhand eines FeverPain-Scores die Notwendigkeit einer Antibiose ermittelt werden. Entscheidend sind die Parameter Fieber und Schleim/Eiter über einen Zeitraum von drei Tagen sowie leicht entzündete Mandeln ohne Schnupfen und Husten. Für jeden Parameter soll ein Punkt vergeben werden. Außerdem soll der Centor Score beachtet werden, der anhand von Parametern wie Tonsillarexsudat oder Fieber > 38 Grad ermittelt wird.

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