Martha und die Hasch-Cookies

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Berlin -

In den USA ist sie eine Ikone und auch bei uns vertrauen viele auf die Koch- und Stylingtipps von Martha Stewart. Jetzt hat die 77-Jährige eine neue Aufgabe: Sie ist Beraterin beim kanadischen Marihuana-Produzenten Canopy Growth – dort soll sie cannabisbasierte Produkte mitentwickeln.

Im Dezember 2018 kaufte Canopy Growth für 145 Millionen Euro den Tuttlinger Vaporizerhersteller Storz & Bickel. Das Engagement Stewarts ist ein neuerlicher kluger Schachzug, allein bei Facebook hat sie 2,3 Millionen Abonnenten. Künftig soll sie bei der Entwicklung von Produkten mit Cannabidiol (CBD) für Menschen und Tiere mithelfen.

Dass sie Zugang zum Thema hat, bewies die US-Moderatorin bereits 2015, als sie in ihrer Kochshow Brownies mit Rapper Snoop Dogg herstellte und andeutete, dass er ruhig ein wenig Gras hinzufügen könne. Eine bessere Werbe-Plattform kann man sich als Marihuana-Produzent kaum wünschen: Kekse backen, fröhlich sein und eine kleine Prise Hasch dazu. Auch Snoop Dogg ist in der Szene unterwegs, 2015 brachte er seine eigene Marihuana-Marke „LeafsbySnoop“ in die Coffeeshops des US- Bundesstaates Colorado.

Die Tochter polnischer Einwanderer wurde als Moderatorin, Köchin, Unternehmerin und Autorin bekannt, sie gibt seit vielen Jahren unermüdlich Tipps in Sachen Kochen, Hauswirtschaft, Gartenarbeit, Etikette, Basteln und Handwerken. Ihr Spitzname: „Amerikas beste Hausfrau“. Niemand verkauft Haushaltswissen glaubhafter als sie, ihre Firma Martha Stewart Living Omnimedia ist an der New Yorker Börse notiert.

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