Nach einer kurzen Verschnaufpause im vierten Quartal ist Gesund.de in den ersten drei Monaten im Rx-Bereich erneut schneller gewachsen als Shop Apotheke. Der Abstand zum Marktführer wird immer geringer.
137 Millionen Euro setzten die bei Gesund.de angeschlossenen Apotheken im ersten Quartal mit verschreibungspflichtigen Medikamenten über die Plattform um. Das ist ein Wachstum von 64 Prozent gegenüber Vorjahr und 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Zum Vergleich: Shop Apotheke setzte im gleichen Zeitraum 168 Millionen Euro mit Rx-Präparaten um, ein Plus von 55 Prozent gegenüber Vorjahr, aber nur 8 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2025.
„Es ist naheliegend, ein elektronisches Rezept elektronisch einzulösen. Das sehr starke Wachstum von Gesund.de im ersten Quartal ist ein klarer Beleg für die Leistungsfähigkeit der Vor-Ort-Apotheken, die ihre Stärken auch digital ausspielen“, kommentiert CEO Dr. Peter Schreiner.
Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal zeige, dass das hybride Modell von lokal und digital signifikant an Bedeutung gewinne. Die Kombination aus digitalem Zugang, schneller Verfügbarkeit und persönlicher Beratung treffe den Bedarf von immer mehr Menschen – insbesondere im sensiblen Bereich der Arzneimittelversorgung.
„Im Wettbewerb ist es entscheidend, digital sichtbar und erreichbar zu sein. Gesund.de verschafft uns hier eine echte Chance, unsere Vorteile – Nähe, Beratung und schnelle Versorgung – auch online wirksam einzubringen“, sagt Vera Thoma, Inhaberin der Markt Apotheke in Markoldendorf.
Mittlerweile verzeichne man bei der App zwei Millionen Downloads. Gesund.de investiert nach eigenen Angaben fortlaufend in performante, nutzerfreundliche Angebote und baut die App userzentriert weiter aus.
Noch im laufenden Monat wird Gesund.de eine neue Marketingkampagne starten. Damit sollen die Reichweite gesteigert und die Sichtbarkeit weiter erhöht werden. So sollen noch mehr Menschen auf die digitalen Angebote der teilnehmenden Vor-Ort-Apotheken aufmerksam gemacht und das Wachstum weiter angekurbelt werden.
APOTHEKE ADHOC Debatte