Reutlingen: Antikörperstudie geht in die zweite Phase

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Berlin - Bei der bundesweiten Corona-Antikörperstudie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung ist in Reutlingen die zweite Phase angelaufen.

Bis zum 10. November würden nun noch einmal 3000 Menschen darauf getestet, ob sich in ihrem Blut Antikörper gegen das Virus nachweisen lassen, sie also infiziert waren, womöglich ohne dass sie es bemerkt haben. Teilnehmer seien positive und grenzwertige Fälle aus der ersten Phase sowie weitere zufällig ausgewählte Probanden, teilte der Landkreis am Montag mit.

Die erste Phase war Ende Juli abgeschlossen worden. Zwischenergebnisse lägen noch nicht vor. Neben Reutlingen testet das Helmholtz-Zentrum früheren Angaben zufolge noch in acht weiteren Kommunen. In jedem Ort erfolgt nach mehreren Monaten eine zweite Erhebungsphase. Nach der Analyse durch das NMI wertet das HZI die Ergebnisse epidemiologisch aus - das bedeutet, das die Verbreitung des Coronavirus beispielsweise nach Geschlecht und Alter aufgeschlüsselt wird.

Insgesamt sollen in der Studie etwa 60.000 Blutproben genommen werden, sagte Nicole Schneiderhan-Marra vom Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) mit Sitz in Reutlingen. Das NMI ist ein vom Land Baden-Württemberg gestiftetes Forschungsinstitut, das die Proben für das HZI auf Antikörper gegen das Coronavirus analysiert.

 

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