DS-GVO: Warnhinweise bei Winapo

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Berlin -

Das Softwarehaus Lauer-Fischer will seine Kunden auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) vorbereiten, die am 25. Mai scharf gestellt wird. Neben einer umfangreichen EDV-Anpassung ist die CompuGroup-Tochter eine Kooperation mit den Experten von Datatree eingegangen. Die Apotheken können sich in Seminaren schulen, für individuelle Fragen soll es ein Hotline mit rechtsverbindlicher Auskunft geben.

Schütze ich die Daten meiner Kunden richtig? Wie kann ich sicherstellen, dass meine Mitarbeiter die neuen Datenschutz-Regeln einhalten? Lauer-Fischer will Antworten liefern, seit Ende März zusammen mit Datatree, dem Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen (ISDSG).

Mit dem Ende der Übergangsfrist der DS-GVO müssen Apotheken unter anderem eine Einwilligung der Kunden zur Nutzung ihrer Daten nachweisen können. Eine zweckbezogene Nutzung, die Datensicherheit sowie eine endgültige Löschung der Daten auf Wunsch des Kunden, müssen zusätzlich gewährleistet sein. Darüber hinaus muss der Apotheker auch belegen können, dass er selbst und seine Dienstleister datenschutzkonform arbeiten. Ein großer Teil der Apotheken muss künftig einen Datenschutzbeauftragten benennen und der Aufsichtsbehörde melden. Und die Vorgaben sind durchaus ernst zu nehmen, denn bei groben Verstößen drohen Bußgelder bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes.

Die Apotheken-EDV könne Umsetzung im Alltag erleichtern, heißt es bei Lauer-Fischer. Sämtliche Funktionen sollen spätestens mit dem Software-Update im Mai 2018 zur Verfügung stehen. Wird beispielsweise ein neuer Kunde angelegt, muss der Apotheker künftig die Einwilligung des Betroffenen nachweisen können. In der Software ist hierzu eine Einwilligungserklärung hinterlegt, die bei Bedarf auch individuell an die Anforderungen der Apotheke angepasst werden. Liegt keine ausreichende Erklärung vor, wird das Apothekenpersonal automatisch erinnert.

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