Rezeptabrechnung

1x1 für BtM-Rezepte Nadine Tröbitscher, 21.07.2017 08:03 Uhr

Berlin - Retaxfallen lauern überall, jede Verordnung ist sorgfältig zu prüfen. Denn Krankenkassen nutzen jedes Schlupfloch für eine Rechnungskürzung. BtM-Rezepte haben ihre eigenen Tücken. Hier eine Auswahl.

Falle 1: Gültigkeit
Betäubungsmittelrezepte (BtM) müssen innerhalb acht Tagen in der Apotheke vorgelegt und beliefert werden. Dabei zählt das Ausstellungsdatum als der erste Tag. Sonn- und Feiertage werden mitgezählt. Falle 2: Höchstmengen
Ärzte dürfen für einen Zeitraum von 30 Tagen maximal zwei der unter § 2 Abs. 1 Betäubungsmittelverschreibungverordnung (BtMVV), Buchstabe a gelisteten Arzneimittel bis zur aufgeführten Höchstmenge verordnen. Überschreitet der Arzt die zulässige Menge, muss das Rezept mit dem Buchstaben „A“ gekennzeichnet werden. Die Höchstmengen sind auch bei Verordnungen auf unterschiedlichen Rezepten für einen Patienten zu beachten sowie bei der Verordnung von unterschiedlichen Fertigarzneimitteln mit identischem Wirkstoff. Eine Überschreitung der maximal zulässigen Menge ist nur im begründeten Einzelfall und unter Beachtung und Einhaltung der Sicherheit des Betäubungsmittelverkehrs gestattet. Für Zahnärzte gelten gesonderte Regelungen.
Nach § 2 Abs. 1 BtMVV beträgt beispielsweise die Höchstmenge innerhalb 30 Tagen für getrocknete Cannabis-Blüten 100.000 mg und für den Extrakt 1000 mg, Amphetamin darf 600 mg nicht überschreiten. Für Fentanyl beträgt die Höchstmenge 500 mg, Flunitrazepam 30 mg, Methylphenidat 2400 mg, Oxycodon 15.000 mg und Tilidin 18.000 mg.

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