Ausbildung

Tschakka für den PTA-Nachwuchs Carolin Ciulli, 15.11.2018 12:24 Uhr

Berlin - Büffeln, analysieren, üben: Drei Monate nach Schulstart ist für angehende PTA an den Dr. von Morgenstern Schulen der Alltag eingekehrt. Bereits zu Beginn kristallisieren sich wie andernorts besonders gute Schüler und Nachwuchskräfte mit Lernproblemen heraus. Geschäftsführer Hannes Pook hat deshalb erstmals einen Motivations-Coach geladen.

Knapp 60 Schüler haben im August ihre PTA-Ausbildung in Lüneburg und Braunschweig begonnen. Für die Neulinge hat sich Pook in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht. Er lud einen Coach ein, der den Nachwuchs 90 Minuten lang anspornte und animierte. „Ein Ziel war zu zeigen, dass sie sich im Unterricht nicht nur berieseln lassen, sondern auch aktiv an ihrem Erfolg mitwirken sollen.“

Der Coach arbeitete etwa gemeinsam mit den Schülern heraus, was ihre persönliche Motivation an der Ausbildung ist und was sie selbst tun können, um erfolgreich zu sein. Die Reaktion sei unterschiedlich gewesen, sagt Pook. Bei vielen kam das Angebot sehr gut an, andere hätten damit nicht viel anfangen können. Der Geschäftsführer will den Trainer erneut einladen und die Dynamik weiter fördern.

Der Nachwuchs soll seine Leistung nach der Eingewöhnungszeit zudem selbst bewerten. „Die Klassenlehrer verteilen Bewertungsbögen“, sagt Pook. Die Lehrer bewerten die Schüler ebenfalls und besprechen beide Einschätzungen mit jedem in einem persönlichen Gespräch. Dadurch soll vermieden werden, dass nur bestimmte Schüler mit Schwierigkeiten in das Direktorat zitiert werden. Im Vergleich zu Jahrgängen aus den Vorjahren kann Pook keine großen Unterschiede bei den Leistungen der diesjährigen Anfänger feststellen.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte