PTA-Ausbildung

„PTA zu sein, hat mit Backen zu tun“ Carolin Ciulli, 27.11.2018 09:08 Uhr

Berlin - Zwei Klausuren stehen diese Woche an. Adina Bürkel ist im Lernstress. Die PTA-Schülerin muss für Botanik und WiSo (Wirtschaft und Sozialkunde) büffeln. „Das ist eine harte Nummer“, sagt die 18-Jährige. Besonderen Spaß hat sie mit ihren Freundinnen im Labor – ihrem Lieblingsplatz. In der vergangenen Woche gab es eine Erfolgsmeldung: Adina konnte erstmals in einem Beratungsgespräch punkten. PTA LIVE ist mit dabei und begleitet den PTA-Nachwuchs in der Bernd-Blindow-Schule in Heilbronn.

18.30 Uhr – endlich Schulschluss. Manche Tage sind wirklich lang. Wenn Adina am Abend nach Hause kommt, ist es jedoch noch nicht vorbei. „Lust und Motivation müssen da sein. Ich habe beides“, sagt sie. Adina lässt sich von den vielen Fremdwörtern und Fachbegriffen gerade in Botanik nicht unterkriegen. „Man macht es, weil man es will und ein Ziel hat“, sagt sie. Froh ist sie, dass sie bisher beim Lernstoff gut mitkommt und alles versteht.

Die Schülerin ist glücklich, dass die Fächer während der Ausbildung recht abwechselnd sind. „Früher auf der Realschule habe ich Mathe gehasst“, sagt sie. Mittlerweile sei sie froh, weiterhin auch allgemeine Fächer zu haben. „Grundrechenarten sind wichtig für die Allgemeinbildung.“ Immerhin wolle sie vielleicht studieren. „Auch Wirtschaft braucht man.“ Bei WiSo werde ganz anderer Stoff vermittelt. „Das ist dann mal was Frischeres.“

Adina lernt meist alleine. „Ich schreibe mir Lernzettel, gehe alles durch und überlege, was wirklich wichtig ist.“ Die Schülerin priorisiert – bei dem Stoffumfang könne man nicht alles lernen. Wichtig sei ihr, dass ihr Zimmer beim Lernen immer aufgeräumt ist. „Eigentlich bin ich nicht so ordentlich, aber sonst kann ich nicht lernen.“ Ihr gefällt, dass während der PTA-Ausbildung der naturwissenschaftliche Stoff bis in die Tiefe erklärt wird.

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