Fresh-up: Gerstenkorn

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Berlin - Das Gerstenkorn – medizinisch auch Hordeolum genannt – ist eine äußerst schmerzhafte, bakterielle Erkrankung am Augenlid. In der Regel ist sie jedoch ungefährlich und heilt ohne Komplikationen wieder ab. Dennoch können einige Hinweise hilfreich sein.

Die betroffene Stelle am Lidrand ist gerötet, druckempfindlich und geschwollen. Betroffene klagen unter Schmerzen und manchmal auch Juckreiz. Ein Gerstenkorn entsteht durch eine bakterielle Entzündung der Drüsen am Augenlid. Häufig sind Staphylokokken Auslöser für die schmerzhaften Knoten: Das Bakterium lebt auf Haut und Schleimhäuten; gelangt es ins Auge, kann es bestimmte Drüsen infizieren. Jenachdem welche Drüsen infiziert werden, kommt es zu inneren oder äußeren Gerstenkörnern: Bei den innenliegenden sind die Meibom-Drüsen entzündet, bei den äußerlichen die Moll- oder Zeis-Drüsen.

Typisch für ein Gerstenkorn ist eine knotenartige Schwellung direkt am Lidrand. Innenliegende Gerstenkörner sind oft nicht direkt sichtbar und nur durch umstülpen des Lids erkennbar. Es kommt zu einem Spannungsgefühl mit Schmerzen und Druckempfindlichkeit, Rötung und eventueller Eiterbildung. In den meisten Fällen heilt die Infektion innerhalb weniger Tage von allein wieder aus.

Um die Beschwerden etwas zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen, gibt es jedoch einige Möglichkeiten. Linderung kann beispielsweise Rotlicht verschaffen: Mehrmals täglich kann das Licht auf das geschlossene Auge gerichtet werden. Die Wärme fördert die Durchblutung am Auge, häufig öffnet sich das Gerstenkorn dadurch schneller und die Infektion geht zurück. Auf ein manuelles oder gewaltsames Öffnen des Korns durch drücken oder quetschen sollte unbedingt verzichtet werden, da sich die Infektion dadurch verschlimmern oder der austretende Eiter im Auge ausbreiten kann.

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