Spahn verteidigt AstraZeneca-Impfstopp

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Berlin -

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den vorsorglichen Stopp von Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca verteidigt. Dies zeige, dass die Überwachung der Impfkampagne funktioniere, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in einem Facebook-Video. „Wir passen auf. Wir nehmen gemeldete Vorfälle ernst. Und wenn es was zu überprüfen gibt, dann überprüfen wir es.” Dies sollte eigentlich das Vertrauen in Impfungen stärken.

Spahn betonte, die Verwendung des Impfstoffs sei als Vorsichtsmaßnahme für einige Tage ausgesetzt worden, bis man mehr wisse. Er gehe davon aus, dass die Europäische Arzneimittelbehörde EMA an diesem Donnerstag eine Einschätzung geben werde, wie es weitergehen könne. Andernfalls – was aber nicht sehr wahrscheinlich sei – seien auch Lösungen zu finden.

Hintergrund der Überprüfung sind Meldungen von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen. Inzwischen sind in Deutschland neun Fälle gemeldet geworden.

 

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