Spahn soll sich die Impfpflicht sparen

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Berlin - Der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung“ stichelt gegen die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beschlossene Impfpflicht. Mit dem Slogan „Die Impfpflicht können wir uns Spahn“ wird auf großen Plakaten für einen Informations- und Diskussionsabend in Berlin geworben. Dieser findet am 12. Oktober statt. Unter anderem wird Prof. Dr. Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko), zu Gast sein.

Außerdem stehen die Vereinsmitglieder Dr. Martin Hirte, Dr. Steffen Rabe und Georg Soldner in einer Fragerunde Rede und Antwort. Zur Podiumsdiskussion mit Mertens sind zudem Mitglieder der Sächsischen Impfkommission (Siko), Professor Dr. Alexander Kekulé als ehemaliger Berater der Bundesregierung und langjährige Chef des Kölner Gesundheitsamtes Dr. Jan Leidel eingeladen.

Eröffnet wird der Abend mit einer Vorführung des Films „Eingeimpft“ von David Sieveking. Anschließend stehe der Regisseur zum gegenseitigen Austausch zur Verfügung, teilten die Veranstalter mit. Auch ein Musik- und Kunstprogramm werde es geben. Durchs Programm führt die Fernsehmoderatorin Angela Elis. Der Informations- und Diskussionsabend findet im Veranstaltungszentrum Kosmos im Berliner Stadtteil Friedrichshain statt. Tickets werden online für zehn bis 15 Euro pro Person verkauft.

Der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung“ ist eine Organisation von Ärztinnen und Ärzten, die das Impfen zwar als wichtigen Bestandteil der medizinischen Vorsorge ansieht, jedoch für eine freie Wahl eines jeden Patienten eintritt. Spahns Impfpflicht missachte die Verantwortlichkeit des Einzelnen, kritisiert der Verein. Der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit dürfe daher nicht ohne umfassende, ergebnisoffene ärztliche Beratung erfolgen.

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