Bönig bringt Gesundheitskarte für Flüchtlinge

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Die Abrechnung erfolgt wie bei Kassenpatienten über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) beziehungsweise in den Apotheken über die Rechenzentren. Kostenträger ist die AOK Bremen. Die Kasse rechnet die erbrachten Leistungen anschließend mit den Behörden in Bremen und Hamburg ab.

Für die Verwaltung berechnet die AOK Bremen zehn Euro pro Monat und Flüchtling. Außerdem zahlen die Behörden einmalig acht Euro für die Gesundheitskarte und fünf Euro als Beitrag zum Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

In anderen Bundesländern sind ähnliche Konzepte geplant: In Nordrhein-Westfalen soll es die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ab Januar geben – es ist das erste Flächenland, das die eGK für Asylbewerber einführt. Dazu wurde ein Rahmenvertrag ausgearbeitet, dem Kommunen und Krankenkassen beitreten können. Für die Verwaltung sollen die Krankenkassen einen Abschlag in Höhe von 8 Prozent der abgerechneten Leistungen erhalten, mindestens jedoch zehn Euro pro Flüchtling und Monat. Die Vereinbarung umfasst die Asylbewerber, die die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes verlassen haben und einer Gemeinde zugewiesen wurden.

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