Antrag im Bundestag

FDP fordert OTC auf Rezept

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Nach wie vor gebe es nur wenige Ausnahmen, aktuell 44 an der Zahl. „Um die Versorgung zu verbessern und chronisch erkrankten Menschen eine bessere Behandlung zu ermöglichen, sollte der G-BA mehr Kompetenzen bekommen, um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel in die GKV-Versorgung aufnehmen zu können.

Als einzige Fraktion habe die FDP 2004 gegen den Ausschluss gestimmt. Eine Aufnahme von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in die Versorgung könne in einigen Fällen aus medizinischen und wirtschaftlichen Gründen sinnvoll sein, etwa um das Ausweichen auf verschreibungspflichtige Arzneimittel zu verhindern oder um Menschen mit niedrigen Einkommen zu entlasten, die bei einer ärztlichen Verschreibung auf den Kauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten verzichten könnten, so die FDP.

Durch die Verordnung bis zum vollendeten 18. Lebensjahr will die FDP Familien entlasten und Folgeerkrankungen im Erwachsenenalter vermindern. Bei der Rauchentwöhnung könnten Gesundheitsrisiken in erheblichem Ausmaß vermindert werden, so die Fraktion. „Dies verbessert die Lebensqualität der betroffenen Menschen und entlastet die Krankenkassen von teuren Folgekosten für durch das Rauchen verursachte Erkrankungen.“

 

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