So wählen die Kollegen

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An die laufende Legislaturperiode knüpfen die Apotheker keine großen Hoffnungen mehr – zumindest was das Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zur Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) betrifft. Eine Mehrheit von 55 Prozent der Apotheker glaubt nicht, dass bis zur Wahl noch etwas passiert.

23 Prozent erwarten eine Umstrukturierung, ohne dass für die Apotheken mehr herausspringt. Mit einer einmaligen Erhöhung rechnen immerhin 11 Prozent, nur 3 Prozent zusätzlich mit einer regelmäßigen Anpassung. 4 Prozent befürchten sogar, dass das Honorar nach der Berechnung des BMWi gesenkt wird.

Die Apotheker würden sich jedenfalls eine Reform ihres Honorars wünschen: 39 Prozent fänden einen Bonus für Hochpreiser notwendig, 15 Prozent stimmten für einen Strukturzuschlag, etwa nach Lage oder Größe. Eine Spanne, die degressiv nach Umsatz angepasst wird, favorisieren aber nur 1,2 Prozent, obwohl andererseits 17 Prozent das alte System der Preisspannen besser fanden. 11 Prozent finden, dass das aktuelle Modell gut funktioniert.

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