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ABDA: Keine Fortschritte bei Pick-up

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Berlin -

ABDA-Präsident Heinz Günter Wolf und sein Vize Friedemann Schmidt haben am heutigen Vormittag im Bundesgesundheitsministerium (BMG) über den künftigen Umgang mit Pick-up-Stellen diskutiert. Dem Vernehmen nach hatte die parlamentarische Staatssekretärin, Ulrike Flach (FDP), neben den Apothekern auch ihren Amtskollegen im Bundesjustizministerium (BMJ), Dr. Max Stadler (FDP), sowie Vertreter des Bundesinnenministeriums (BMI) zum Gespräch eingeladen.

 

Auf der Tagesordnung stand unter anderem das Schreiben des BMJ zum ABDA-Papier in Sachen Pick-up. Auch über andere Vorschläge, Pick-up einzudämmen, wurde diskutiert. Allerdings sind die Apotheker ernüchtert: „Inhaltlich sind wir keinen Schritt weiter gekommen“, sagte Schmidt nach dem Treffen. Die Gespräche würden fortgesetzt.

Die ABDA hatte vorgeschlagen, die Abholstellen wie Rezeptsammelstellen zu behandeln und sie damit einer Bedarfsprüfung zu unterziehen. In seinem Brief an das BMG hatte Dr. Max Stadler (FDP), parlamentarischer Staatssekretär im BMJ, die Forderungen jedoch aus verfassungsrechtlichen Gründen abgelehnt.

Dem Vernehmen nach hatte sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Johannes Singhammer (CSU), dafür stark gemacht, dass sich BMG und die beiden Verfassungsressorts endlich mit den Apothekern treffen. Der ABDA sollte erklärt werden, warum der Vorschlag nicht akzeptiert wurde und wie man jetzt weiter vorgehen wolle.

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