160.000 Euro Spesen für 47 Anträge

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Drei Anrträge wurden „übergangen“. Damit wurde eine mögliche Abstimmungsniederlage der Antragssteller abgewendet. Die Anträge können so im nächsten Jahr in wieder aufgerufen werden, möglichweise in veränderter Form.

Am ausführlichsten diskutiert wurde in Düsseldorf über die Chancen und Risiken der Digitalisierung. Einig waren sich die Delegierten darin, Anwendungen der „wissensgestützten Entscheidungsfindung“, umgangssprachlich als „künstliche Intelligenz“ bezeichnet, zwar zu nutzen, deren Einsatz im Apothekenalltag aber zu kontrollieren. Den Gesetzgeber forderten die Delegierten auf, bei allen Maßnahmen und Plänen zur Digitalisierung im Gesundheitssektor „dafür Sorge tragen, dass die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch öffentliche Apotheken vor Ort nicht gefährdet wird“.

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt fasste die zwiespältige Stimmung des DAT zum Thema Digitalisierung so zusammen: „Die Digitalisierung ist ein Thema, das mir Sorgen macht.“ Er sehe in vielen Fragen einen Konflikt zwischen den Chancen und Risiken der technischen Entwicklung. Neben den Möglichkeiten halte er daher die Warnungen für gerechtfertigt, „dass wir in die Nähe es Kerns kommen, der unseren Beruf ausmacht: des Kontaktes mit dem Patienten von Angesicht zu Angesicht.“

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