Trigoa fehlt bis April 2019

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Berlin - Engpass bei Trigoa: Pfizer kann das orale hormonelle Kontrazeptivum mit der Wirkstoffkombination Ethinylestradiol und Levonorgestrel voraussichtlich bis April 2019 nicht liefern. Ursache ist eine Verzögerung innerhalb der Lieferkette.

Ende Oktober hatte Pfizer den Engpass beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet. Eine Meldung an die Fachkreise soll nicht erfolgen. Betroffen sind alle Packungsgrößen – 21 Stück, 3x21 Dragees und die Packungsgröße zu sechs 6x21 Stück. Pfizer nennt mit NovaStep (Jenapharm), Triquilar (Bayer) und Trisiston (Jenapharm) Alternativen für Trigoa.

Der vorübergehende Lieferengpass kann auf Verzögerungen bei der Verlagerung der Produktionsstätte zurückgeführt werden. Trigoa wurde bislang von Haupt Pharma in Münster hergestellt. Künftig soll die Pille im irischen Newbridge produziert werden.

Pfizer beschäftigt in Irland etwa 3200 Mitarbeiter an sechs Standorten. Den Standort Newbridge gibt es seit 1992. Zum Portfolio gehören etwa 80 Produkte aus verschiedenen Kategorien. Zur Produktpalette zählen Arzneimittel aus den Bereichen zentrales Nervensystem, Hormontherapie oder auch orale Kontrazeptiva. Diese werden weltweit für mehr als 100 Märkte produziert.

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