Neuroleptika

Olanzapin wird austauschbar

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Weil die meisten Olanzapin-Generika eine andere Darreichungsform haben als das Original, musste die AOK das Antiepileptikum vor kurzem zähneknirschend aus ihrer aktuellen Ausschreibung nehmen. Die nächste Kasse könnte mehr Erfolg haben: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will gleich alle vier Darreichungsformen zur Substitution freigeben.

Den Plänen zufolge sollen künftig Filmtabletten, Schmelztabletten, Tabletten und überzogene Tabletten austauschbar sein. Auf Basis der vorliegenden Unterlagen sei man zu der Auffassung gekommen, dass die Darreichungsformen therapeutisch vergleichbar seien, heißt es beim G-BA. Ein entsprechendes Stellungnahmeverfahren wurde eingeleitet.

Streit hatte es vor allem um die Austauschbarkeit von Filmtabletten und „überzogenen Tabletten“ gegeben. Lilly hatte Zyprexa 2007 umgestellt. Von 19 Generikafirmen, die Olanzapin seit Patentablauf im September vertreiben, haben nur Heumann und Aristo Olanzapin als „überzogene Tablette“ auf dem Markt.

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