Kein erhöhtes Covid-Risiko unter Vedolizumab

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Seit Beginn der Pandemie haben immer mehr Hersteller Mitteilungen zu ihren Immunmodulatoren in Bezug auf ein möglicherweise erhöhtes Infektrisiko gemacht. So auch Teva. Der Hersteller von Copaxone konnte für MS-Patienten bereits im vergangenen April Entwarnung geben. Patienten, die mit Immunmodulatoren, wie Glatirameracetat, behandelt werden, seien nicht stärker gefährdet als vergleichbare gesunde Patienten. In einer Kohortenstudie mit mehr als 6500 MS-Patienten war die Behandlung mit Glatirameracetat nicht mit einem erhöhten Infektionsrisiko assoziiert. Die Probanden wurden durchschnittlich für 8,5 Jahre beobachtet wurden.

Die Fachgesellschaften informierten früh darüber, dass auch eine bestehende immunsuppressive Therapie keinesfalls ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden. Zu den eingesetzten Immunsuppresiva gehören unter anderem Kortisone, Methotrexat, Biologika und JAK-Inhibitoren.

  • Kortisone: Triamcinolon, Deflazacort, Prednisolon, Methylprednisolon, Fluocortolon, Betamethason, Dexamethason, Cloprednol
  • JAK-Inhibitoren: Tofacitinib, Baricitinib, Upadaticinib
  • Biologika: Adalimumab, Etanercept, Infliximab, Certolizumab, Abatacept, Canakinumab, Belimumab, Rituximab, Secukinumab, Ustekinumab, Tocilizumab

 

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