Fest und flüssig: Unterschiedliche Arzneiformen in einem Blister

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Ein wichtiges Instrument in der AMTS kann stationär die Closed Loop Medication Administration sein. Eine elektronische Verordnung wird an den zuständigen Klinikapotheker per Datenübertragung weitergeleitet, dann wird im Unit-Dose-System verblistert und die konfektionierten Medikamente an die Station weitergeleitet. Hier findet anschließend eine elektronische Dokumentation der Applikation statt. Diese Abfolge wird als „best practice“ der stationären Arzneimittelversorgung bezeichnet.

Fehlerquellen beim Stellen von Arzneimitteln gibt es viele, zum Beispiel wenn eine Verschreibung nicht leserlich ist, oder falsch händisch in den Medikationsplan übertragen wird. Fehler können menschlich sein und so Medikamente falsch gestellt oder fehlerhaft verabreicht werden. Schon das Justieren kleiner Stellschrauben kann die AMTS erhöhen, zudem können Unit-Dose-Systeme die Pflege entlasten.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) setzt sich für Strategien zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse ein und stellt entsprechende Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Ziel ist eine sichere Gesundheitsversorgung. Unter anderem entwickelte das Bündnis eine Checkliste zur AMTS im Krankenhaus.

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