Diabetes

Erstattungsbetrag für Tresiba APOTHEKE ADHOC, 22.08.2019 14:49 Uhr

Novo Nordisk hatte daraufhin den Vertrieb in Deutschland wieder aufgenommen und den neuen Nutzenbewertungsprozess gestartet. Nach dessen Abschluss hatten Novo Nordisk und der GKV-Spitzenverband den Preis von Insulin degludec erneut verhandelt. Der gelistete Abgabepreis des Basalinsulins liegt nun unverändert bei 73,20 Euro. Damit überschreiten die Therapiekosten von Insulin degludec weiterhin nicht die Kosten einer Therapie mit Humaninsulin. Tresiba gilt damit als wirksame Behandlungsoption mit wirtschaftlichem Erstattungsbetrag.

Insulin degludec ist das einzige Insulin, das einen einheitlichen Erstattungsbetrag für Diabetes Typ 1 und Typ 2 hat. Daher sind für Tresiba laut Novo Nordisk keine zusätzlichen Rabattverträge notwendig, um die Erstattungsfähigkeit bei Patienten mit Typ-2-Diabetes herzustellen. Da bei anderen Analoginsulinen wie Insulin glargin oder Insulin detemir die Apothekenverkaufspreise (AVP) im Vergleich zu Humaninsulin höher sind, kommen für den Einsatz bei Typ-2-Diabetes Rabattverträge zur Wiederherstellung der Verordnungsfähigkeit zum Einsatz.

Tresiba ist zur Behandlung des Diabetes mellitus bei Erwachsenen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 zugelassen. Es wird einmal täglich angewendet und kann laut Zulassung zusammen mit einem kurzwirksamen Insulin bei Patienten mit Typ-1-Diabetes eingesetzt werden. Bei Typ-2-Diabetes wird das Präparat als Monotherapie oder in Kombination mit oralen Antidiabetika oder kurzwirksamen Insulinen angewendet. Das Medikament bietet laut Novo Nordisk den Vorteil, dass es eine Langzeitwirkung von bis zu 42 Stunden hat.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Neues Produktionsgebäude

Klenk baut an»

Sanofi übergibt an Angelini

Die Boxagrippal-Lücke»

aposcope

Supplemente für Kinder: Abgabe steigt»
Politik

Landes-Weiterbildungsordnung

Ärzte streichen Homöopathie»

Bundesgesetzblatt

Mehr Geld für Notdienst und BtM»

1. Lesung im Bundestag

Masernschutz und ein bisschen VOASG»
Internationales

Arzneimittelversorgung

Hersteller hoffen auf Brexit-Deal»

WHO-Studie

So locken andere Länder Apotheker aufs Dorf»

Risperdal

Milliarden-Urteil gegen Johnson & Johnson»
Pharmazie

AMK-Meldung 

Schwarze Flecken, Verfärbte Tabletten und mehr»

Galenus-von-Pergamon-Preis

Bundesregierung zeichnet Shingrix und Reagila aus»

USA

Xofluza für Hochrisikopatienten»
Panorama

Nachtdienstgedanken

Die Vorzüge des Herbstnotdienstes»

Arzt baut Krankenhaus in Ghana

„Die Apotheke wird unser Herzstück“»

Brasilien

Apothekenräuber küsst Kundin»
Apothekenpraxis

Cornichon oder Salatgurke

Pannenhilfe: Kondomberatung statt Pille danach»

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Ausbildungsberuf Chef-PTA»

Schmidt zu Lieferengpässen

„Es macht uns viel Arbeit. Und es macht keinen Spaß.“»
PTA Live

WIRKSTOFF.A

Ein bisschen schwanger im HV»

LABOR-Debatte

Eine Hand wäscht die andere: Handel zwischen Apotheken?»

Nach Bundesratsbeschluss

PTA hoffen auf echte Reform»
Erkältungs-Tipps

Heilpflanzenportrait

Salbei – Heilung aus dem Mittelalter»

Phytotherapie

Schleimstoffe: Balsam für den Hals»

Bakterielle Infektionen

Mittelohrentzündung: Superinfektion des Ohrs»
Magen-Darm & Co.

Heilpflanzenporträt

Wermut – Quelle der Bitterkeit»

Dyspeptische Beschwerden 

Abwarten und Tee trinken»

Magen-Darm-Infektionen

Hygiene und Vorbeugung»
Kinderwunsch & Stillzeit

Schwangerschaftveränderung

Wenn nicht nur der Bauch wächst»

Bewegen, bewegen, bewegen

Fit durch die Schwangerschaft»

Kinderwunsch und Schwangerschaft

Schilddrüse: Problemfaktor in der Schwangerschaft? »