EMA sorgt für miese Stimmung

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Berlin - Die Wahl Amsterdams zum neuen Standort der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat bei vielen Beteiligten zu Verstimmungen geführt. Im Nachgang sorgen Details zur Wahl und Gerüchte über die Hintergründe der Entscheidung für einen faden Beigeschmack.

Insbesondere unter den Vertretern osteuropäischer Staaten herrscht Unmut über die Wahl. Mit Warschau, Bukarest, Bratislava und Sofia hatten sich gleich vier osteuropäische Städte um die EMA und mit Warschau und Prag noch zwei um die Bankenaufsicht EBA beworben. Bulgarien und Rumänien sind seit 2007 EU-Mitglieder, die Slowakei bereits seit 2004. Und keines der drei Länder hat bisher eine EU-Behörde.

Entsprechend groß war die Hoffnung, wenigstens eine der beiden Agenturen nach Osteuropa zu holen – und umso größer dann die Enttäuschung. Die Slowakei weigerte sich gar, in der zweiten Abstimmungsrunde noch mitzumachen, nachdem Bratislava in der ersten Runde ausgeschieden war.

Zusätzlich ausgegrenzt fühlen sie sich, weil im Vorfeld der Wahl eine Initiative an die Öffentlichkeit gedrungen war, die vor einem Umzug nach Osteuropa warnte. So berichtete das renommierte Magazin „Politico“ von einem Brief einer Gruppe homosexueller EMA-Mitarbeiter an deren Direktor Guido Ra

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