65 Jahre DNA-Struktur

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Washington - Gleich drei Ereignisse jähren sich im April, die um Grundlagen der Genforschung kreisen: Ein runder Geburtstag, eine Maus mit Brustkrebs und die Entdeckung eines ganz besonderen Doppelfadens.

Kriminelle fassen oder dem eigenen Stammbaum nachspüren: Heute ist Genom-basierte Forschung längst Alltag. Doch erst seit 65 Jahren wissen wir: Das, was Menschen, Tiere und Pflanzen biologisch ausmacht, gleicht einer winzigen, elegant in sich gedrehten Strickleiter aus dem Erbmaterial DNA.

1953 entschlüsseln die Molekularbiologen James Watson und Francis Crick die raffinierte Doppelhelix-Struktur - und das, ohne viel Fachwissen in Chemie. Vorangegangen sind dem zwei Jahre Knobelarbeit, für die sie Laborwerte und Röntgenbilder von Kollegen nutzen.

Damals schreibt Cricks seinem Grippe-kranken Sohn Michael einen Brief, in dem er von der „aufregenden Entdeckung“ berichtet und kritzelig die DNA-Struktur aufmalt: Fäden aus Phosphor und Zucker, zwischen denen sich die Basen Adenin (A) und Thymin (T) sowie Guanin (G) und Cytosin (C) jeweils paarweise zusammenfügen wie Treppenstufen. „Lies das genau, damit Du es verstehst“, fordert er den Zwölfjährigen auf.

Einen Monat später, am 25. April 1953, veröffentlichen die Forscher ihren Fund auf nur zwei knappen Seiten im Fachmagazin „Nature“ – und erhalten 1962 dafür, zusammen mit dem Physiker Maurice Wilkins, der maßgebliche Röntgenaufnahmen beisteuerte, den Nobelpreis.

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