Twens: Vergessene Zielgruppe in Apotheken

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Pro Monat geben rund 39 Prozent der jungen Erwachsenen laut der Umfrage zwischen 1 bis 10 Euro in der Apotheke aus. 36,5 Prozent schätzen ihre Ausgaben auf 11 bis 20 Euro und 10,5 Prozent auf 21 bis 30 Euro. 6,6 Prozent gaben an, zwischen 31 bis 50 Euro in der Apotheke vor Ort zu lassen und 3,3 Prozent sogar 51 bis 70 Euro. 0,6 Prozent der Befragten zahlen 100 bis 200 Euro im Monat.

Dabei stehen Husten- und Erkältungsmittel ganz oben auf der Einkaufsliste: 75,5 Prozent der Befragten kaufen entsprechende Präparate in der Offizin. 69,6 Prozent kaufen Schmerzmittel und 39,6 Prozent Präparate für den Magen und zur Verdauung. Jeweils jeder Vierte kauft laut Umfrage Wund- und Narbenbehandlungsmittel sowie Allergiemittel beim Fachmann, jeder Fünfte pflanzliche Arzneimittel und homöopathische Produkte.

16 Prozent gehen für Muskelrelaxantien in die Offizin und 15 Prozent für Präparate zur Hautgesundheit. 9,6 Prozent der Befragten suchen den Apotheker vor Ort für Schlaf- und Beruhigungsmittel auf und knapp 7 Prozent für Herz- und Kreislaufmittel; knapp 4 Prozent kaufen Fußpflegeprodukte und 1,4 Prozent Mittel zur Venenbehandlung. Nur 6 Prozent gaben an, keine OTC-Präparate in der Apotheke zu kaufen.

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