Weltherztag

Vernunft kann Herzen retten

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Berlin -

Heute ist Weltherztag. Jedes Jahr am 29. September erinnern die World Heart Federation (WHF), Herzstiftungen und kardiologische Fachgesellschaften in mehr als 100 Ländern daran, wie wichtig es ist, sich um die Gesundheit seines Herzens zu kümmern.

Ziel ist es, Menschen darüber zu informieren, was jeder Einzelne tun kann, um Risiken für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Schlaganfall vorzubeugen. Denn von unserem Herzen erwarten wir Höchstleistungen. Unermüdlich sorgt es für Lebenskraft und es soll vor allem eines: funktionieren. Kaum jemand denkt darüber nach, wie leistungsstark und zuverlässig dieses Organ im Normalfall ist. Erst wenn es gesundheitliche Probleme gibt, meldet sich das schlechte Gewissen. Hätte ich mich nur gesünder ernährt, hätte ich mich mehr bewegt, hätte ich die vielen Zigaretten nicht geraucht...

Weltweit gelten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems als häufigste Todesursache. In Deutschland sterben jährlich etwa 300.000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts, an Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sterben zwei bis drei Mal mehr Menschen als an Krebs. In Deutschland leiden knapp zwei Millionen Menschen unter chronischer Herzschwäche, weltweit sind über 20 Millionen davon betroffen. Da die Bevölkerung immer älter wird, nimmt auch die Zahl der von Herzschwäche Betroffenen zu.

Bis zum Jahr 2040 rechnen Forscher mit doppelt so vielen Herzinsuffizienz-Patienten wie heute. Weitere 20 Jahre später soll sich die Anzahl sogar verdreifacht haben. Die Folge sind unter anderem horrende Kosten für das Gesundheitssystem. Schon jetzt verursachen Herz-Kreislauf-Krankheiten allein in Deutschland jährliche Gesundheitskosten im zweistelligen Milliardenbereich.

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