Lieferengpass ist das Unwort des Jahres

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Berlin -

Klarer Start-Ziel-Sieg: „Lieferengpässe“ ist das Unwort des Jahres 2019 der Apotheker. Unter den 15 Begriffen, die zur Auswahl standen, stimmte mehr als die Hälfte der Teilnehmer für die Last mit den ewigen Defekten.

„Lieferengpässe“ wurde mit 57 Prozent der Stimmen zum eindeutigen Sieger bei der Wahl zum Unwort des Jahres 2019 gewählt. Dabei ist das Wort Engpass schon fast eine Beschönigung für die teilweise dauerhaften Ausfälle. 2019 war es aus Sicht vieler Apotheker schlimmer als jemals zuvor – und eine Mehrheit erwartet im kommenden Jahr keine Verbesserung. Somit könnte „Lieferengpass“ die zweifelhafte Ehre zu Teil werden, den Titel als Unwort des Jahres 2020 zu verteidigen.

Mit Abstand auf Platz 2 folgt das „Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG)“ mit 18 Prozent. Allerdings ist das Gesetz auch noch nicht verabschiedet und hat somit ebenfalls die Aussicht, im kommenden Jahr die Apotheker erneut zu nerven.

Sehr akut nach dem Jahreswechsel belasten wird die Apotheker die Bonpflicht. Das Wort wurde mit 7 Prozent der Stimmen auf Platz 3 gewählt. Alle Kandidaten finden Sie in der Galerie.

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