Grippe: Dritter Todesfall in Sachsen

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Die Zahl der Grippefälle ist auch in der zweiten Januarwoche deutlich um knapp 41 Prozent gegenüber der Vorwoche gestiegen. Laut dem aktuellen Bericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) wurden 507 Erkrankungen gemeldet. Auch ein dritter Todesfall im Zusammenhang mit der Infektion ist inzwischen bestätigt, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Die LUA registrierte größere Ausbrüche mit 24 betroffenen Bewohnern und Mitarbeitern in einem Seniorenheim im Erzgebirgskreis, sowie 29 Patienten in einer Kurklinik im Vogtlandkreis.

Damit summiert sich die Zahl der Fälle seit Beginn der Grippesaison im Oktober 2016 inzwischen auf 1242. Neben einem 86-Jährigen in Dresden und einer 87-Jährigen im Landkreis Bautzen starb auch eine 74-Jährige mit Vorerkrankungen in Ostsachsen an der Grippe.

Aktuell ist jeder vierte Patient 45 bis 64 Jahre alt. Gut ein Fünftel ist zwischen 25 und 44. 16 Prozent der Erkrankten sind Senioren über 64. Nur 86 der Patienten waren nachweislich gegen Grippe geimpft, so die LUA. 15 Prozent der Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Im Winter 2015/2016 gab es eine schwere Grippewelle, bei der landesweit mehr als 13.000 Menschen erkrankten und 15 starben. 2014 waren es nur 443 Erkrankte.

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