Für Amazon: Lauterbach wird Comedian

, Uhr
Berlin -

Karl Lauterbach soll bei Amazon Prime als Comedian zu sehen sein. Laut Bild-Zeitung hat der SPD-Politiker einen lukrativen Vertrag für eine Sendung bei dem Streamingdienst unterschrieben, in der Prominente von erfahrenen Komikern darin gecoacht werden, eine eigene Stand-up-Show aufzuführen.

In der Sendung „One-Mic-Stand“ sollen fünf Personen des öffentlichen Lebens von den fünf erfahrenen Comedians Michael Mittermeier, Torsten Sträter, Teddy Teclebrhan, Hazel Brugger und Harald Schmidt ein Training erhalten, um eine eigene Stand-up-Show zu absolvieren. In fünf Episoden sollen sie das Einmaleins des Komikerhandwerks erlernen und schließlich auf großer Bühne ein echtes Publikum zum Lachen bringen.

Wer die fünf Komikerleherlinge sind, hat Amazon noch nicht bekanntgegeben, die Bild-Zeitung brachte allerdings in Erfahrung, dass Lauterbach einer von ihnen ist. Er wird demnach von Brugger gecoacht. „Ja, das stimmt“, bestätigte Lauterbach gegenüber der Zeitung. „Ich stand mit meiner Freundin Hazel Brugger auf der Bühne. Sie versucht, mich dabei von einer Comedy-Karriere zu überzeugen.“ Allerdings fehle es ihm an Witz und Talent, sein neuer Broterwerb wird die Bühnenarbeit deshalb nicht. „Natürlich bleibe ich der Bundespolitik treu. Das Ganze war eine einmalige Aktion, die großen Spaß gemacht hat.“ Die Dreharbeiten für die Sendung fanden laut Bild-Zeitung am Abend der Bundestagswahl statt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lauterbach im Fernsehen die Rollen wechselt und versucht, sich von seiner lustigen Seite zu zeigen. Mit Brugger ist er bereits seit Jahren bekannt, 2018 trat er mit ihr in der Heute-Show auf und erprobte sich am Mischen von Getränken gegen den Kater nach einer durchzechten Nacht.

 

Dass die beiden noch einmal die Bühne teilen wollen, hatte Lauterbach bereits zu Beginn der Corona-Pandemie augenzwinkernd angedeutet.

Dass Lauterbach, der während der Pandemie als oft kritisierter Mahner und Warner aufgetreten ist, seine Rolle in der Öffentlichkeit auch mit einem Augenzwinkern betrachten kann, zeigte er zuletzt im Mai bei einer Zusammenarbeit mit der Komikerin Carolin Kebekus für die ARD.

 

 

 

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

Lesen Sie auch

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr zum Thema
Mögliche Einführung im Februar
Scholz für Impfpflicht »
Corona-Maßnahmen voll ausschöpfen
Lindner sieht Länder in der Pflicht »
Ampel will AMNOG reformieren
Hersteller fürchten höhere Rabatte »
Mehr aus Ressort
Drei falsche Impfpässe konfisziert
Auffällige Flucht aus Apotheke »
Weiteres
Gematik: „Tests sind aussagekräftig“
E-Rezept: Vollgas gegen die Wand»
„Interessiert an weiteren Rezepten?“
Teleclinic/DocMorris: Mit E-Rezept auf Apotheken-Akquise»
Overwiening kritisiert Lobbygeschenk an Versender
E-Rezept: „Ohne Rücksicht auf Praxistauglichkeit“»
„Scharfes Schwert, aber verhältnismäßig“
Auch Lindner für Impfpflicht»
Forderung von Unternehmern und Verbänden
Impfpflicht als „einzige Perspektive“»