Zentiva: Ärger wegen Paketversand

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Berlin - In Apotheken gehen zahlreiche Post- und Paketsendungen ein. In einem Betrieb hat sich der Inhaber über den Versand eines Lieferscheins von Zentiva geärgert. Der Beleg sei separat in einem sonst leeren Paket gekommen. Der Hersteller kennt das Problem. „Uns ärgert diese Verschwendung ebenfalls und wir werden versuchen eine Optimierung herzuführen”, sagt Deutschlandchef Josip Mestrovic.

Die Apotheke erhielt sechs Pakete von Zentiva. In einem sei nur der Lieferschein gewesen, sagt der Inhaber. Er kritisiert die Ressourcenverschwendung. Mestrovic erklärt, es handele sich um einen technischen Grund: Die Pakete hätten eine Grenze an Füllhöhe sowie eine Gewichtsgrenze. Wenn diese exakt erreicht sei und auch nicht „ein paar Gramm Papier“ dazugelegt werden könnten, erfolge der Versand in einem separaten Karton.

Das sei nicht nur für die Apotheke ärgerlich, „sondern ist auch aus unserer Sicht eine unnötige Verschwendung von Ressourcen“. Dies komme jedoch „nur vereinzelt“ vor und könne äußerst selten passieren. „Es ist sehr selten – aber eben leider nicht unmöglich.“

Der Versand unnützer Verpackung kommt auch im Auftrag anderer Hersteller. Bayer etwa verschickte vor knapp drei Jahren jede Aktionspackung für Priorin-Kapseln inklusive Shampoo einzeln und noch einmal in einem Umkarton. Wer also 90 Vorteilspackungen bestellt hatte, bekam auch 90 Kartons geliefert. Die Verkaufspackung sei aus Transportgründen nochmals verpackt worden, damit sie nicht beschädigt werde, erklärte Bayer.

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