Generikakonzern

Teva bestätigt Burkhardt als Deutschlandchef

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Berlin -

Andreas Burkhardt ist nun offiziell General Manager von Teva in Deutschland und Österreich. Diese Position hatte er nach dem Ausscheiden von Christoph Stoller bereits drei Monate interimsweise übernommen.

„Bereits in dieser Übergangsphase hat Andreas Burkhardt seine bewährten Führungsfähigkeiten bestätigt und das Geschäft nahtlos am Laufen gehalten. Während des Geschäftsplanungsprozesses für 2022 überzeugt er zusammen mit seinem Team mit großem Ehrgeiz, Einsicht und dem Appetit auf weitere Entwicklung“, so Richard Daniell, Europachef Commercial von Teva. Deutschland sei der größte Markt für Teva in Europa und ein strategisch wichtiger aus globaler Sicht. In dem dynamischen Pharmamarkt sei ein starkes und zukunftsorientiertes Management von ausschlaggebender Bedeutung.

„Ich bin stolz darauf, das Cluster Deutschland & Österreich offiziell zu leiten. Das erfüllt mich mit Verantwortung und der Verpflichtung, unseren Standort in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Wir agieren aus einer starken Position heraus. Vor dem Hintergrund der dynamischen Markt- und Wettbewerbsentwicklung müssen wir jedoch noch agiler und progressiver werden“, so Burkhardt zu seiner neuen Rolle.

Burkhardt ist seit 15 Jahren im Konzern und war zuletzt für das gesamte Generikageschäft verantwortlich, während Lisa Weitner den OTC-Bereich betreut. Zuvor hatte er auch in den verschiedensten Bereichen – Finanzwesen, Human Resources und globale strategische Generikaprojekte – leitende Funktionen. Somit bringt er laut Teva einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in die Position als General. Manager ein. „Es ist für mich persönlich eine große Freude, dass wir über eine solche Führungspersönlichkeit in den eigenen Reihen verfügen“, so Daniell.

Der Produktionsstandort in Deutschland ist der größte des Konzerns. In Ulm (Migräne-Produkte) und Blaubeuren/Weiler (Nasensprays) wurden im vergangenen Jahr 314 Millionen Packungen produziert. Mit einem Jahresumsatz von 16,7 Milliarden US-Dollar (rund 14,1 Milliarden Euro) ist Teva der weltgrößte Generikakonzern, allerdings belasten der allgemeine Preisverfall, der Patentablauf des MS-Mittels Copaxone und die Schuldenlast als Folge der verpatzten Actavis-Übernahme vor einigen Jahren.

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