Hömoöpathika

Osatuss und Osflat ergänzen Osanit APOTHEKE ADHOC, 23.01.2019 09:27 Uhr

Berlin - Die Osanit-Familie wurde um zwei weitere Produkte erweitert. Seit Jahresbeginn hat Queisser die homöopathischen Arzneimittel Osaflat und Osatuss im Portfolio. Während Osaflat für die Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern bestimmt ist, kann Osatuss in jedem Alter angewendet werden.

Osaflat ist für ein „gutes Bauchgefühl“ erhältlich. Die Globuli wurden mit Chamomilla D12 besprüht und sollen bei Blähungen, Dreimonatskoliken, ärgerlicher Gereiztheit und großer Ungeduld Linderung verschaffen. Das homöopathische Arzneimittel soll den Magen des Babys beruhigen und den Magendruck mindern. „Osaflat ist ohne Nebenwirkungen und kann daher mit gutem Gewissen verabreicht werden.“ In akuten Zuständen kann die Anwendung halbstündlich bis stündlich – jedoch maximal vier- bis fünfmal täglich erfolgen. Säuglinge im ersten Lebensjahr sollen laut Packungsinformation nach Rücksprache mit dem Arzt ein Streukügelchen erhalten. Mit zunehmendem Alter können bis zu vier Kügelchen (Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren) verabreicht werden. Die Anwendung ist auf maximal eine Woche begrenzt. Nach Anbruch ist Osaflat sechs Monate haltbar.

Osatuss (Drosera D6) kann bei Erkrankungen der Atemorgane eingesetzt werden. Die Anwendung bei Reizhusten entspricht dem homöopathischen Arzneimittelbild des Sonnentau. Die Globuli sind für Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet. Die Einnahmedauer ist auf eine Woche begrenzt, allerdings sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen, wenn nach drei Tagen keine Besserung der Symptome erfolgt ist oder diese sich gar verschlechtert haben.

Die Insekten-fressende Pflanze ist in der Homöopathie ein wichtiges Mittel bei Husten, Keuchhusten und Kehlkopfentzündungen. Die Patienten leiden unter krampfartigem Reizhusten, der von einem Brech- und Würgereiz begleitet werden kann. Drosera sollte bei Pertussis jedoch nur begleitend zu einer vom Arzt angezeigten Therapie als Unterstützung zum Einsatz kommen. Dem Sonnentau werden spasmolytische, antitussive und sekretolytische Eigenschaften zugesprochen.

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