Noweda bringt Anti-Versender-Kampagne in My Life

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Berlin - Die Noweda zündet die nächste Stufe ihrer Kampagne gegen EU-Arzneimittelversender. In der heutigen Ausgabe der Apothekenzeitschrift My Life erscheinen alle vier Motive, die bereits als Plakate ausgeliefert wurden.

„Nachdem wir über die Anzeigen im Focus die breite Öffentlichkeit erreicht haben, sprechen wir in der My Life nun ganz gezielt Kundinnen und Kunden der Apotheke an“, so Noweda-Chef Dr. Michael Kuck. Denn auch Menschen, die häufiger in die Apotheke gehen und auf die Versorgung vor Ort dringend angewiesen sind, sei oft nicht bewusst, welche große Leistungen stationäre Apotheken erbringen und in welch großem Kontrast dies zu den Leistungen der Versandhändler steht. „Das wollen wir mit unserer Kampagne ändern.“

Ziel sei, mit der Aktion rund 2,35 Millionen Menschen zu erreichen. So hoch ist die aktuelle Auflage von My Life laut Noweda. Mit den Anzeigen in insgesamt vier Focus-Ausgaben werden demnach je 2,5 Millionen Leserinnen und Leser erreicht.

Begonnen hatte die Kampagne „ANpacken statt EINpacken“ Anfang Juli mit einer Protestaktion vor der DocMorris-Zentrale im niederländischen Heerlen, bei der Noweda mit einem Transporter vorfuhr, der die Kampagnenmotive auf einem 18 Quadratmeter großen Display auf der Ladefläche zur Schau stellte. Es folgten Anzeigen im Nachrichtenmagazin Focus sowie der bundesweite Versand der Plakatmotive an die lokalen Apotheken.

„Das sind kurze, aber überaus wichtige Botschaften, die jeder Verbraucher selbst im Vorbeigehen wahrnimmt und versteht“, so Kuck zu den Motiven. Ziel sei es, das große Engagement der Apotheken in der Krise in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. „Und zwar bevor weitere Apothekenkunden zum Versandhandel abwandern, weil dieser aggressiv sein ‚neues Gesund‘ bewirbt.“

Die Kernbotschaft der Kampagne laute: „Lokale Apotheken packen AN. EU-Arzneimittelversender packen EIN.“ Dass der Versandhandel Rosinenpickerei betreibe und die Vor-Ort-Apotheken die wesentlichen, teilweise lebenswichtigen Gesundheitsleistungen erbrächten, sei keine Neuigkeit, so Kuck. „Doch wie wichtig diese Gesundheitsleistungen der Apotheken im Ernstfall sind, zeigt uns die Pandemie gerade sehr deutlich. Aktuell vor allem durch die Versorgung der Vertrags-, Haus- und Betriebsärzte mit Impfstoffen – die Apotheker:innen leisteten Tag für Tag Großes! Es ist nicht auszudenken, wie sich ein weiteres Ausdünnen des Apothekennetzes in einer Ausnahmesituation wie dieser auswirken würde.“

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