Novartis: Kahlschlag bei Sandoz

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Berlin - Novartis soll seine Pläne zum Verkauf von Teilen des US-Generikageschäfts noch ausweiten. Damit könnte der Konzern Geschäftsbereiche von Sandoz im Wert von 2 bis 3 Milliarden US-Dollar veräußern, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Novartis hatte im Dezember bestätigt, über den Verkauf oder die Einstellung bestimmter Nicht-Kernprodukte nachzudenken. Laut früheren Medienberichten soll das Dermatologie-Geschäft von Sandoz in den USA zum Verkauf stehen, das mit bis zu 1,5 Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Dieses habe bereits zu einigem Interesse sowohl von Pharmaunternehmen wie von Private Equity-Firmen geführt, heißt es.

Nun stelle Novartis bei Sandoz auch weitere wenig profitable Behandlungsfelder mit hohem Wettbewerbsdruck auf den Prüfstand. Gegenüber Bloomberg wollte ein Sprecher die Meldung nicht kommentieren, betonte aber, dass man sein Portfolio laufend überprüfe. Insgesamt kommt Sandoz auf Erlöse von rund 10 Milliarden US-Dollar, knapp 4 Milliarden Dollar entfallen auf die USA.

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