DS-GVO

Comeback des WhatsApp-Bestellservice? APOTHEKE ADHOC, 15.10.2018 08:23 Uhr

Berlin - Fast ein halbes Jahr ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) nun in Kraft, doch die Unsicherheit ist nicht nur bei vielen Apothekern immer noch groß. Für Whatsapp-Bestellungen nach dem bisherigen Muster bedeutete sie das Ende. Doch Anna Schatz will sie retten: Mit Whatsappotheke hat die Unternehmensberaterin ein Angebot auf den Markt gebracht, das nicht nur sicher sein soll, sondern vor allem einfach.

Whatsapp ist überall, fast 70 Prozent der Deutschen nutzten den Dienst im Jahr 2017. Dass viele Apotheken ihren Kunden die Vorbestellung nicht nur von Rx-Arzneimitteln über den Dienst angeboten haben, war also naheliegend. Doch die DS-GVO machte damit Schluss: Vor allem die Speicherung der Daten und deren Transfer in die USA, also ein nach EU-Definition unsicheres Drittland, sind Ausschlusskriterien, wenn man sensible Daten wie Fotos von Rezepten versenden will.

„Unsere Server stehen alle in Deutschland und stehen nur den Apotheken zur Verfügung“, versichert hingegen Anna Schatz. Die gelernte PTA berät mit ihrem Unternehmen HealthcareComm zu Themen rund um Bewerbung, Persönlichkeits- und Karriereentwicklung sowie in den Bereichen Führungskräftetraining, Verkauf, Akquise und Teamkommunikation, zu ihren Kunden gehören Pharmaunternehmen und kleine Apotheken gleichermaßen. Die Verunsicherung und vor allem den Bedarf nach einer einfachen und benutzerfreundlichen Lösung war deshalb in den letzten Monaten allgegenwärtig.

„Die Apotheker zu erreichen, ist im Moment nicht schwer, weil das Thema in aller Munde ist und sie händeringend nach einer Lösung suchen. Die Apotheker sehnen sich nach einem einfachen System“, sagt sie. „Wir wollten einen Mehrwert für Apotheker schaffen, die sich bei uns aufgehoben fühlen.“

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