Der deutsche Generikamarkt ist umkämpft – und doch gibt es immer wieder neue Anbieter. Auch Aspire Pharma aus Großbritannien will hier Fuß fassen. Der Hersteller will sich mit speziellen Produktgruppen und Darreichungsformen sowie Markengenerika von Mitbewerbern abgrenzen. „Wir wollen nicht nur am Tendergeschäft teilnehmen“, sagt Deutschlandchefin Katharina Pink.
Bei Aspire Pharma steht der deutsche Markt im Fokus. Seit mehr als einem Jahr ist Pink damit beschäftigt, die Weichen für einen Markteintritt zu stellen. Pink ist eine erfahrene Vertriebsexpertin und war zuvor auf Führungsebene bei Avanos Medical, Danone oder Fresenius Kabi tätig. Die ersten Produkte wie ein Kontrastmittel oder das Notfallmedikament Argipressin sind in Deutschland bereits gelistet. Zudem laufen bereits hierzulande Tests für zwei Markengenerika, so Pink.
Wie in Großbritannien will sich Aspire auch in Deutschland auf Spezialbereiche und spezielle Darreichungsformen fokussieren. Hier sollen es Produkte in den Bereichen Pädiatrie, Frauenheilkunde sowie Zentrales Nervensystem sein. Weitere Arzneimittel sollen ab 2027 in die Apotheken kommen. In der Software erscheinen die Produkte über den Vertriebspartner Apie Limited.
Trotz des Wettbewerbs sieht Pink wegen der Spezialisierung gute Chancen für einen erfolgreichen Markteinstieg. „Natürlich braucht es viel Motivation, Positivismus und Pragmatismus“, sagt sie. „Wir verfolgen mit unserem Eintritt in den deutschen Generika-Markt ein klares Ziel: Wir möchten durch Bereitstellung hochwertiger, schwierig zu produzierender Moleküle und gezielter Behandlungen für seltene Erkrankungen therapeutische Lücken schließen.“
Doch es gibt auch Hürden: „Unterschätzt habe ich die Zeit, die Behörden für die Bereitstellung der Lizenzen brauchen.“ Die finanzielle Stärke des 2009 gegründeten Mutterkonzerns gebe allerdings die nötige Sicherheit. Hinter Aspire stehen private Investoren. Die Strategie geht auf: 2024 konnte der Umsatz um 16 Prozent gesteigert werden. Das Unternehmen erzielte Verkaufserlöse von 115 Millionen Pfund (umgerechnet rund 134 Millionen Euro).
Für die Verhandlungen mit Krankenkassen wurde Andreas Wippler an Bord geholt. Der Tender-Manager war zuvor bei Aristo, Xiromed sowie Exeltis tätig. Ein Ziel sei, bis Ende 2027 elf Produkte anzubieten.
Wie in Großbritannien will sich Aspire auch in Deutschland auf Spezialbereiche und spezielle Darreichungsformen fokussieren. Hier sollen es Produkte im Bereich Pädiatrie, Frauenheilkunde sowie Zentrales Nervensystem sein. Weitere Arzneimittel sollen ab 2027 in die Apotheken kommen. In der Software erscheinen die Produkte über den Vertriebspartner Apie Limited.
Trotz des Wettbewerbs sieht Pink wegen der Spezialisierung gute Chancen für einen erfolgreichen Markteinstieg. „Natürlich braucht es viel Motivation, Positivismus und Pragmatismus“, sagt sie. „Wir verfolgen mit unserem Eintritt in den deutschen Generika-Markt ein klares Ziel: Wir möchten durch Bereitstellung hochwertiger, schwierig zu produzierender Moleküle und gezielter Behandlungen für seltene Erkrankungen therapeutische Lücken schließen.“
Doch es gibt auch Hürden: „Unterschätzt habe ich die Zeit, die Behörden für die Bereitstellung der Lizenzen brauchen.“ Die finanzielle Stärke des 2009 gegründeten Mutterkonzerns gebe allerdings die nötige Sicherheit. Hinter Aspire stehen private Investoren. Die Strategie geht auf: 2024 konnte der Umsatz um 16 Prozent gesteigert werden. Das Unternehmen erzielte Verkaufserlöse von 115 Millionen Pfund (umgerechnet rund Euro).
Für die Verhandlungen mit Krankenkassen wurde Andreas Wippler an Bord geholt. Der Tender-Manager war zuvor bei Aristo und Xiromed sowie Exeltis tätig. Ein Ziel sei, bis Ende 2027 elf Produkte anzubieten.
