Atomkrise

WHO lobt Japan

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die japanische Regierung für ihr Vorgehen zum Schutz der Bevölkerung in der Atomkrise gelobt. Die Verantwortlichen hätten nach der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima I vom Montag die notwendigen Maßnahmen zur Vorsorge getroffen, schrieb die WHO in Genf. Dazu gehöre es, Menschen aus nahen Orten in sichere Unterkünfte zu bringen. Außerdem sei Jod an gefährdete Personen ausgeteilt worden. In den Atomanlagen von Fukushima droht seit dem Erdbeben vom Freitag in mehreren Meilern eine Kernschmelze.

In der Umgebung des Kraftwerks waren Jodtabletten an Bürger verteilt worden. Damit soll verhindert werden, das sich freigesetztes radioaktives Jod in der Schilddrüse ablagert. Die Jodtabletten blockieren die Schilddrüse so, dass sie die radioaktiven Jodteilchen nicht aufnehmen kann.

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