Nachwuchskampagne: Apothekerverband wirbt mit Influencern | APOTHEKE ADHOC
Kampagne „Choose your impact“

Nachwuchskampagne: Apothekerverband wirbt mit Influencern

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Berlin -

Der Fachkräftemangel spitzt sich auch in den Apotheken in der Schweiz zu. Der Apothekerverband Pharmasuisse hat daher eine neue Kampagne zur Nachwuchsförderung gestartet. Die Motive versprechen einen spannenden Job, in dem man etwas bewegen kann.

Mit Unterstützung der Kantonalverbände sowie der Apothekenketten und -kooperationen hat Pharmasuisse die Nachwuchsförderung  zu einem Schlüsselprojekt für die nächsten Jahre erklärt.  Die Kampagne soll aufzeigen, dass die Berufe der Apothekerin und des Apothekers sowie der Pharma-Assistentin und des Pharma-Assistenten sowie neu der Fachfrau und des Fachmanns Apotheke vielseitige Berufe mit Entwicklungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielraum sind.

Das Motto der Kampagne und der neuen Website, auf der Jugendliche sich über die Apothekenberufe informieren können, lautet: „Choose your impact – Finde deine Stärken, deine Energie, deine Wirkung, deine Möglichkeiten etwas zu verändern“. Es gibt Plakate, Postkarten, Videos und weitere Materialien für die Apotheken. Unter anderem erzählen Influencerinnen und Botschafter, warum sie sich für diesen Beruf entschieden haben und warum dies für sie die richtige Wahl war.

Zukunftstag und Schnupperlehren

Viele Apotheken engagieren sich dementsprechend in diesem Jahr für die Nachwuchsförderung. Insbesondere am Zukunftstag am 10. November können Schülerinnen und Schüler für einen Tag in die Haut eines Apothekers oder Apothekerin oder einer Fachperson Apotheke schlüpfen. Darüber hinaus können laut Pharmasuisse interessierte Jugendliche jederzeit in einer Apotheke eine Schnupperlehre absolvieren und Teil des Apothekenteams sein.

Verschiedene Herausforderungen

Wie in anderen Berufen des Gesundheitswesens auch, spitzt sich der Fachkräftemangel bei den Apothekenberufen zu. Laut Pharmasuisse gilt es daher, junge Menschen für die Apothekerberufe zu gewinnen und sie danach in den Ausbildungen zu behalten. Nicht wenige brechen Studium oder Lehre ab oder wechseln den Beruf.

Vor diesem Hintergrund hat Pharmasuisse im Frühjahr eine Umfrage bei Apothekerinnen und Apothekern sowie Pharma-Assistentinnen und Pharma-Assistenten unter 25 Jahren durchgeführt und sie zu den größten Herausforderungen in ihrem Beruf befragt. Unter den meistgenannten Antworten war bei den Apothekerinnen und Apothekern die „Anerkennung als Fachexperte“ und die „Gleichstellung Arzt-Apotheker“. Bei den Pharma-Assistentinnen und -Assistenten wiederum waren Lohn und Arbeitszeiten die Hauptthemen.

Verbandspräsidentin Martine Ruggli sagt: „Wir müssen junge Menschen für die beiden Berufsbilder gewinnen und alles dafür tun, um sie im Beruf zu halten. Apothekerinnen und Apotheker, die von dynamischen und gut ausgebildeten Teams unterstützt werden, können eine entscheidende Rolle in der Primärversorgung spielen. Ihre Kompetenzen müssen besser zum Nutzen der Patientinnen und Patienten eingesetzt werden, wodurch diese Berufe immer spannender und attraktiver werden. Wir sehen es weiter als unsere Aufgabe, die Aus-, Weiter- und Fortbildung laufend den Veränderungen anzupassen und auf die Bedürfnisse des Gesundheitswesens auszurichten.“

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