E-Rezept: Feuchtfröhlicher Start ohne Rezepte | APOTHEKE ADHOC
Scanacs-Tour

E-Rezept: Feuchtfröhlicher Start ohne Rezepte

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Berlin -

Am Donnerstag war der offizielle Startschuss für das E-Rezept. Auftaktveranstaltungen des Bundesgesundheitsministeriums, der Gematik oder der Abda gab es jedoch keine – nicht zuletzt, weil es noch kein echtes E-Rezept gab. Dafür hatte sich allerdings das Softwareunternehmen Scanacs etwas ausgedacht.

Über 200 Kilometer auf dem Fahrrad durch Deutschland – und die Hälfte der Strecke in teils strömendem Regen: Scanacs-Geschäftsführer Frank Böhme und Head of Consulting Jörg Weise haben Sportsgeist bewiesen. Zur Einführung des E-Rezepts sind sie mit ihren Rennrädern vom Firmensitz in Dresden über mehrere Stationen nach Berlin gefahren, um die Einführung gebührend zu feiern. „Es geht uns darum, allen Leuten, die in den vergangenen zwei Jahren an dem Projekt E-Rezept mitgewirkt haben, Danke zu sagen“, so Böhme. Es sei ihnen ein Ansporn gewesen, Danke zu sagen, aber: Es solle auch ein Zeichen sein, jetzt nicht nachzulassen und das Projekt bis zum 1. Januar fertig für die Einführung in der Breite zu machen.

Bevor sie die Hauptstadt erreichten, machten Böhme und Weise aber erst einmal Halt in zwei Apotheken in Schwarzheide und Senftenberg, um dort vorzufühlen, wie die Stimmung mit Blick auf das E-Rezept ist. „Man hat dort weniger Sorge, dass man damit nicht umgehen kann“, berichtet Böhme. Vorteile würden die Apotheken vor allem für die Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringern sehen.

Aber: „Dort war ganz klar die Aussage, sie brauchen mehr Informationen – wie geht das Projekt voran, was sind die nächsten Schritte, wie werden die Patienten ausgestattet und solche Dinge.“

Die dritte Apotheke war dann schon der Betrieb von Konstantin Lamboy. Die Feurig-Apotheke in Berlin-Schöneberg ist die erste, in der das E-Rezept der Gematik getestet werden soll – auch wenn das nach Aussage Lamboys noch ein paar Wochen dauern kann. Nach Lamboy ging es dann zur Herzkammer der E-Rezept-Einführung: Ihre letzte Etappe führte die beiden in die Friedrichstraße zur Gematik, wo sie von der E-Rezept-Abteilung mit Applaus empfangen wurden.

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