Hautreaktionen auf mRNA-Impfstoffe

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Berlin - Eine Studie aus den USA hat sich mit der Häufigkeit von Hautreaktionen nach einer Covid-19-Impfung mit mRNA-Vakzinen beschäftigt. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal „Jama Dermatology“ vorgestellt.

Dass es nach den mRNA-Impfungen gegen Covid-19 zu Hautreaktionen wie Juckreiz, Urtikaria oder Angioödem kommen kann ist bereits bekannt. Nicht klar war hingegen die Häufigkeit der Symptomatik. Außerdem war unklar, ob es bei der Zweitimpfung ebenfalls häufiger zu Hautreaktionen kommt, wenn diese bereits nach der ersten Dosis auftraten.

Im Rahmen einer prospektiven Studie hat das Massachusetts General Hospital in Boston bei 50.000 Mitarbeiter:innen des Gesundheitswesens untersucht, wie häufig die Beschwerden auftreten. Die Untersuchung wurde durch die National Institutes of Health (NIH) unterstützt. Es wurden die Daten der Mitarbeiter:innen des medizinischen Zentrums Mass General Brigham in Sommerville gesammelt, die einen mRNA-Impfstoff verabreicht bekommen hatten.

Drei Tage lang wurden von den Geimpften Angaben zu Symptomen gemacht. Es wurden Symptome wie Juckreiz und Hautausschläge an einer anderen Stelle als der Injektionsstelle abgefragt, sowie Schwellungen von Lippen, Zunge, Augen oder Gesicht. Die Beschwerden wurden getrennt nach ihrem Auftreten nach der Erst- und Zweitdosis erfasst.

25 Prozent hatten den Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer erhalten, 75 Prozent Spikevax von Moderna. 1,9 Prozent der Befragten gaben an, nach der Erstimpfung Hautreaktionen gehabt zu haben. 85 Prozent der Betroffenen waren weiblich. 95 Prozent erhielten dennoch ihre Zweitdosis. 17 Prozent klagten auch danach über eine erneute Hautsymptomatik. Bei den Personen, die nach der ersten Dosis keine Beschwerden hatten, kam es in 2,3 Prozent allerdings nach der Zweitdosis zu Juckreiz und Hautausschlägen.

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