Preis macht Tempo

Fixum: „Umsetzung ist reine Formsache“

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Berlin -

Zum 1. Juli soll das Apothekenfixum zunächst auf 9 Euro erhöht werden, zum Jahreswechsel sollen die im Koalitionsvertrag festgehaltenen 9,50 Euro kommen. Abda-Präsident Thomas Preis ist zuversichtlich, dass das Timing gehalten wird. „Die Politik steht im Wort.“

„Wir haben eine klare politische Zusage, auf die verlassen wir uns“, so Preis. „Wir werden abwarten, was kurzfristig kommt.“ Die Politik stehe im Wort – nicht nur Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) habe deutlich gesagt, dass die Umsetzung der Honorarerhöhung eine reine Formsache sei. „Es handelt sich jetzt nur noch um eine formale Maßnahme und ich bin sicher, dass diese bis Juli umgesetzt wird, sodass die erste Stufe der Honorarerhöhung ab Juli greifen wird.“

Der Verordnungsentwurf sei zwar noch nicht da, „aber es ist uns zugesichert worden, dass das Fixum in zwei Stufen steigt“.

„Wichtig ist, dass die Fristen eingehalten werden“, appelliert Preis. Die Umstellung auf den neuen Abgabepreis sei nämlich kein Lichtschalter, der an- oder ausgestellt werden könne. Es bedürfe technischer Umstellungen, auf die sich alle vorbereiten müssten. „Es muss jetzt schnell gehen.“

Für die parallel geplante Anhebung des Kassenabschlags hat Preis kein Verständnis: „Wir lehnen Sparmaßnahmen ganz klar ab, denn wir haben seit 13 Jahren keine Erhöhung bekommen. Wir haben schon 13 Jahre lang gespart.“ Eigentlich müsste das Honorar auf 12,40 Euro angepasst werden.

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