Wegen Corona: Ausnahme bei Aut-idem-Liste

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) legt fest, welche Arzneistoffe in welcher Darreichungsform in die Anlage VII „Aut-idem“ Teil B der Arzneimittelrichtlinie aufgenommen werden. Berücksichtigt werden vor allem Wirkstoffe mit geringer therapeutischer Breite. Ziel ist es, die Therapiesicherheit zu gewährleisten und negative Effekte infolge einer Umstellung zu vermeiden. Beispiele sind Levothyroxin als Tablette, Digitoxin und Digoxin als Tablette, Carbamazepin oder Valproinsäure als Retardtablette.

Aktuelle Einträge

  • die herzwirksamen Wirkstoffe Betaacetyldigoxin, Digitoxin und Digoxin (Tabletten)
  • die Immunsuppressive Tacrolimus (Hartkapseln) und Ciclosporin (Weichkapseln und Lösung zum Einnehmen)
  • das Schilddrüsenhormon Levothyroxin-Natrium (Tabletten) und Levothyroxin-Natrium plus Kaliumiodid (fixe Kombination, Tabletten)
  • das Antiepileptikum Phenytoin (Tabletten)
  • die stark wirksamen Opioide Buprenorphin (Pflaster), Oxycodon (Retardtabletten) und Hydromorphon (Retardtabletten) (soweit sie eine unterschiedliche Applikationshöchstdauer beziehungsweise -häufigkeit aufweisen)
  • die Antiepileptika Phenobarbital (Tabletten), Primidon (Tabletten), Carbamazepin (Retardtabletten) und Valproinsäure (Retardtabletten)
  • der Blutgerinnungshemmer Phenprocoumon (Tabletten)

Arzneistoffe der Substitutionsausschlussliste müssen eindeutig verordnet werden. Dazu muss der Arzt Namen und Hersteller des Präparates und die zugehörige Pharmazentralnummer rezeptieren. Sonst handelt es sich um eine unklare Verordnung, die nicht beliefert werden darf.

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