Masken, Tests, Quarantäne

Omikron: Aktuelle Arbeitsschutzvorgaben

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Berlin -

Zwar verursacht eine Infektion mit der Omikron-Variante meist leichtere Krankheitsverläufe und die meisten Kolleg:innen sind doppelt oder dreifach geimpft, dennoch müssen zahlreiche Arbeitsschutzmaßnahmen weiterhin eingehalten werden. Stichtag hierfür ist zunächst der 19. März.

In der Apotheke müssen Gefährdungsbeurteilungen und Hygienekonzepte erstellt werden, sodass alle Mitarbeiter:innen mit einem minimalen Risiko in der Apotheke arbeiten können. Dabei ist nicht nur das sichere Arbeiten im HV wichtig, auch für die Bereiche Backoffice, Rezeptur, Labor und Lager müssen Konzepte erstellt werden.

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht zählt zu den effektivsten Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung. In der Apotheke gilt weiterhin Maskenpflicht. Innerhalb des Hygienekonzeptes ist definiert, welche Maske an welchem Ort zu tragen ist. Aktuell weisen die meisten Apotheken eine generelle FFP2-Pflicht aus – außer in den Pausen müssen die filtrierenden Halbmasken dauerhaft (mit eingeplanten Pausen) getragen werden. Der/die Arbeitgeber:in hat sicherzustellen, dass die Belegschaft mit ausreichend neuen Masken versorgt wird und durchfeuchtete oder verschmutzte Modelle direkt gewechselt werden können.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) definiert die maximale Tragedauer einer FFP2-Maske mit 75 Minuten (Modelle ohne Ventil). Danach wird eine Erholungspause von 30 Minuten empfohlen. Die Empfehlungen zur Nutzung von FFP2-Masken beruhen auf der Eingruppierung der Atemschutzgeräte in Gruppen gemäß AMR 14.2.

3G-Regel

Die betriebliche 3G-Regel gilt vorerst bis zum 19. März. Bis zu diesem Tag müssen alle Teammitglieder täglich einen der Nachweise „geimpft“, „genesen“ oder „getestet“ erbringen. Dieser Nachweis ist sowohl von den Arbeitnehmer:innen, als auch von den Arbeitgeber:innen zu erbringen. Die Nachweise müssen kontrolliert, die Kontrolle dokumentiert werden. Der Anspruch auf einen kostenfreien Test am Arbeitsplatz gilt weiterhin zweimal wöchentlich. Kolleg:innen, die nicht vollständig geimpft sind, müssen für die darüber hinaus notwendigen Tests die Kosten selbst tragen. Bei Verweigerung der Nachweisvorlage können arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen. Ohne Nachweis dürfen die Apothekenräume nicht betreten werden.

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