Lautsprecherdurchsagen: Falsches Medikament abgegeben

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Berlin - Eine Apotheke in Mannheim hat irrtümlicherweise ein falsches Medikament für ein drei Jahre altes Kind abgegeben. Das Präparat sei eigentlich für Erwachsene bestimmt und laut Polizei potenziell lebensgefährdend für das Mädchen gewesen. Der Vorfall wurde in der Apotheke bemerkt und die Polizei versuchte unter anderem per Lautsprecherdurchsagen, Schlimmeres zu verhindern – mit Erfolg.

Am Samstagmorgen kam ein Mann in die Apotheke, um für das Kleinkind ein fiebersenkendes Mittel zu besorgen. Stattdessen wurde ihm laut Polizei ein für Erwachsene bestimmtes Präparat ausgehändigt, das aus gesundheitlichen Gründen nicht an Kleinkinder verabreicht werden darf.

Der Inhaber erklärt gegenüber APOTHEKE ADHOC, dass der Fall sofort nach Bekanntwerden durch den Mitarbeiter an die Polizei gemeldet worden sei. Man habe richtig reagiert, sagt er. Weiter wollte er den Fall nicht kommentieren.

Die Polizei informierte nach Bekanntwerden der Verwechslung die Bevölkerung. „Durch die Bitte der Polizei um öffentliche Mithilfe, durch Lautsprecherdurchsagen und durch Hinweise der Bevölkerung konnten die Eltern der Dreijährigen erreicht werden und nahmen den Hinweis dankend entgegen.“ Das Kind habe glücklicherweise das potenziell lebensgefährdende Medikament noch nicht eingenommen. Das Polizeipräsidium Mannheim bedankte sich bei allen Beteiligten für die Mithilfe und freut sich nach eigenen Angaben sehr, dass das Kind wohlauf ist.

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