Hat sich der Corona-Stress wenigstens gelohnt?

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Die Einführung des E-Rezepts wird das kommende Jahr fraglos prägen. Doch mit einer flächendeckenden Einführung rechnet nur jeder Dritte (34 Prozent). Ab 2022 soll das E-Rezept allerdings verpflichtend sein. Worin sich die große Mehrheit einig ist: 84 Prozent denken, dass das E-Rezept den Versandhandel massiv stärken wird, unter den Inhabern sind es sogar 92 Prozent. Als Gegenmittel werden gemeinhin die Apothekenplattformen gesehen. 59 Prozent (74 Prozent der Inhaber) gaben an, dass sich ihre Apotheke einer Plattform anschließen wird.

Seit Jahren ungebremst ist der Rückgang der Apothekenzahl. Daran dürfte sich auch im kommenden Jahr nichts ändern, wenn die Einschätzung der Umfrageteilnehmer stimmt. Ausnahmslos alle Inhaber stimmen der Aussage zu, dass immer mehr Kollegen keinen Nachfolger für ihren Betrieb finden werden. Unter allen Berufsgruppen teilen 90 Prozent diese Erwartung. Denn die alltäglichen Probleme werden sich einer Mehrheit zufolge verschärfen. 84 Prozent glauben, dass die Lieferengpässe 2020 so schlimm werden wie noch nie. Und 30 Prozent der Inhaber befürchten, dass sich ihre Einkaufskonditionen verschlechtern werden, nur 6,8 Prozent rechnen mit höheren Rabatten.

An der aposcope-Befragung nahmen am 18. Und 19. Dezember 2020 insgesamt 300 verifizierte Apothekeninhaber, Filialleiter, angestellte Approbierte und PTA teil.

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