Start für Berechtigungsschein 2

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Berlin - Seit Wochen verteilen Apotheken FFP2-Masken. Zuerst an Risikopatient*innen ab 60, nun auch an ALG-II-Empfänger:innen. Durch die Berechtigungsscheine läuft die Abgabe nun zwar geordneter ab, doch auch mit Gültigkeitsbeginn des zweiten Coupons sind bei der Abrechnung immer noch Fragen offen. Nicht zuletzt, weil sich auch die Vergütung geändert hat.

Die großangelegte Maskenverteilung startete Mitte Dezember eher holprig. Bis zu Versendung der Berechtigungsscheine durch die Krankenkassen sollte es noch einige Zeit dauern. Nun startet die Gültigkeit des zweiten Coupons. Vom 16. Februar bis zum 15. April können sich anspruchsberechtigte Personen nach Vorlage des Scheins sechs Atemschutzmasken abholen. Die ursprüngliche Vergütung von 6 Euro wurde auf 3,90 Euro brutto gesenkt. Für ALG-II-Empfänger:innen gilt eine Berechtigungsfrist bis zum 6. März. Bis zu diesem Tag müssen die Masken in der Apotheke abgeholt werden.

Monatliche oder einmalige Abrechnung

Abgerechnet wird monatlich. Der Sammelbeleg für die Masken muss die Gesamtzahl der Sets, die Summe des Erstattungsbetrages und die Summe der Eigenbeteiligung erhalten. Als Sammelbeleg soll die Apotheke den „Sonderbeleg Nacht-und Notdienstfonds“ des DAV nutzen. Gemeinsam mit den Rezepten wird dieser dann beim jeweiligen Rechenzentrum eingereicht. Die Belege dürfen auch handschriftlich ausgefüllt werden. Um die letzte Frist nicht zu versäumen, sollten Apotheken sich den Mai markieren, denn mit den Rezepten von Mai können die letzten Sammelbelege abgerechnet werden.

Anders sieht es bei der Abrechnung der einmaligen Abgabe an Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, aus. Hier kann mit dem Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) nur einmalig abgerechnet werden. „Für die Abgabe von Schutzmasken nach § 4 Absatz 2a Satz 1 erstellen die Apotheken einmalig eine Abrechnung, aus der sich die Anzahl der abgegebenen Masken und der geltend gemachte Erstattungsbetrag nach § 5 Absatz 3 ergeben,“ heißt es hierzu in der Verordnung. ALG-II-Empfänger:innen erhalten ein mehrfarbig gestaltetes Schreiben, welches gemeinsam mit dem Personalausweis in der Apotheke vorgelegt werden muss. Die Berechtigungsscheine der Risikogruppen und die Informationsschreiben der ALG-II-Empfänger:innen müssen nicht eingereicht werden.

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