Stichtag 1. Juli

Neuer Rahmenvertrag: Die Fragen der Kollegen APOTHEKE ADHOC, 26.06.2019 09:52 Uhr

Berlin - Am Montag ist es soweit, dann tritt der neue Rahmenvertrag in Kraft. In einem Monat müssen die Änderungen in Fleisch und Blut übergegangen sein, denn länger hält die Friedenspflicht nicht. Ab August wird retaxiert. Einige Softwarehäuser haben die Neuerungen schon eingespielt, dennoch sind bei den Kollegen einige Fragen offen – Antworten ohne Gewähr.

Frage: Bisher kann man bei nichtverfügbaren Importen bei Ersatzkassen durch den Vermerk der Arztrücksprache auch teurer abgeben. Gilt das weiterhin?
Antwort: Auch bei Importen gilt das verordnete Arzneimittel als Preisanker. Muss teurer versorgt werden, sind die entsprechenden Defektbelege zu dokumentieren, die Sonder-PZN aufzudrucken und dies abzuzeichnen und vor der Abgabe mit dem Arzt Rücksprache zu halten.

Frage: Wozu gibt es ab dem 1. Juli eigentlich noch die Sonder-PZN für pharmazeutische Bedenken, wenn ich nicht mehr das namentlich verordnete Arzneimittel abgeben darf?
Antwort: Eine Versorgung mit dem verordneten Arzneimittel ist möglich, wenn dieses zu den vier preisgünstigsten Arzneimitteln zählt.

Frage: Kann ich nur noch die vier preisgünstigsten Arzneimittel mit pharmazeutischen Bedenken abgeben? Was mache ich, wenn der Patient nur das achtgünstigste verträgt?
Antwort: Eine Versorgung mit dem achtgünstigsten Arzneimittel ist unter Angabe der Sonder-PZN und einer konkreten Begründung möglich, wenn dieses nicht teurer ist als das verordnete Arzneimittel.

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