Hilfsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat

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Berlin - Maximal 40 Euro pro Monat von der Pflegekasse: Pflegebedürftige können für Hilfsmittel zum Verbrauch der Produktgruppe 54 eine Kostenpauschale beantragen. Mit Erhalt der Genehmigung können Apotheken die Patienten versorgen. Ein Überblick zu Vorraussetzungen, Produktgruppen und Abrechnung.

Pflegebedürftige Menschen, die einem Pflegegrad zugeordnet wurden, können bei der Pflegekasse einen Antrag über die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch stellen. Das Rechtliche regelt § 78 Absatz 1 in Verbindung mit § 40 Sozialgesetzbuch (SGB) XI. Anspruch haben Personen, die pflegebedürftig sind und zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder im betreuten Wohnen leben und gepflegt werden. Wer in einem Pflegeheim oder im Krankenhaus untergebracht ist, hat keinen Anspruch auf zusätzliche Pflegehilfsmitteln. Wer beispielsweise häuslich gepflegt wird und für einige Wochen ins Krankenhaus muss, verliert in dieser Zeit den Anspruch auf Pflegehilfsmittel.

Ein Rezept vom Arzt ist für die Genehmigung nicht notwendig. Der Versicherte, sein gesetzlicher Vertreter oder eine von ihm beauftragte Person können bei der Pflegekasse unter Verwendung des Formulars „Anlage 4“ einen Antrag auf Genehmigung stellen. Die Pflegekasse übernimmt maximal 40 Euro pro Monat für Hilfsmittel zum Verbrauch. Der Antrag wird einmalig gestellt und bedarf etwa vier Wochen Bearbeitungszeit. In wenigen Fällen wird die Genehmigung zeitlich befristet. Eine Zuzahlung fällt bei der Versorgung nicht an.

Nicht alle Pflegekassen genehmigen alle Pflegehilfsmittel – sondern nur bestimmte oder legen eine Mengenbeschränkung für bestimmte Produkte fest. In jedem Fall darf der Monatsbetrag von 40 Euro nicht überschritten werden. Die Apotheke muss bei der Belieferung die vorliegende Genehmigung beachten.

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